Was für ein Selbst-Labeler bist du?
Du bist auf eine Seite namens Find My Label gegangen. Du steckst schon viel zu tief drin.

Hier ist eine Tatsache, die ein bisschen wehtun könnte: Du hast wahrscheinlich mehr Zeit damit verbracht, über deinen Persönlichkeitstyp zu lesen, als deine Persönlichkeit tatsächlich weiterzuentwickeln. Kein Vorwurf. Wir waren alle schon da. Du kennst deinen MBTI, deine Enneagramm-Nummer, deinen Bindungsstil, deine Liebessprache, dein Hogwarts-Haus, und möglicherweise auch, welche Pastasorte du wärst. Du hast diesen Monat mindestens ein Quizergebnis geteilt. Du hast zumindest darüber nachgedacht, deinen Typ in dein Dating-App-Profil zu schreiben. Die Frage ist nicht, ob du dich selbst etikettierst. Das tun alle. Die Menschheit sortiert sich in Kategorien, seit Hippokrates vor zweitausend Jahren deine Stimmung auf Körpersäfte geschoben hat. Die eigentliche Frage ist, wie du dich etikettierst — denn genau da liegen die tatsächlichen Persönlichkeitsunterschiede.